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Am vergangenen Mittwoch führte der Religionsunterricht der Klasse 9.2 zu den Stolpersteinen in Lippstadt. Die Stolpersteine sind kleine Messingtafeln, die vor den letzten freiwilligen Wohnorten der Opfer des Nationalsozialismus in den Gehweg eingelassen sind. Auf ihnen stehen die Namen sowie wichtige Lebensdaten der betroffenen Menschen. Sie erinnern an die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung und sollen verhindern, dass ihre Geschichten in Vergessenheit geraten.

Während unseres Rundgangs besuchten wir mehrere Stolpersteine und erfuhren die Lebensgeschichten der Menschen, denen sie gewidmet sind. Unsere Lehrkraft Frau Dierkes-Heiming erklärte, wie die Familien früher in Lippstadt lebten und wie sie durch die Nationalsozialisten ausgegrenzt, verfolgt und teilweise deportiert wurden. Besonders bewegend war es, die Namen direkt vor den ehemaligen Wohnhäusern zu lesen. Dadurch wurde deutlich, dass diese Menschen ganz normale Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt waren.

Der Gang hat uns gezeigt, wie wichtig Erinnerung ist. Geschichte steht nicht nur in Büchern, sondern ist auch in unserer Stadt sichtbar. Die Stolpersteine erinnern uns daran, dass Ausgrenzung, Hass und Diskriminierung schlimme Folgen haben können. Deshalb ist es wichtig, sich für Respekt, Toleranz und Demokratie einzusetzen.

Insgesamt war der Besuch der Stolpersteine sehr interessant und nachdenklich. Wir haben viel über die Geschichte Lippstadts gelernt und verstanden, warum das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus auch heute noch eine große Bedeutung hat.