Name: Arne Krauß
Fächer: Erdkunde / Spanisch
Bevor ich an die GSL kam, war ich Lehrkraft an der Sälzer-Sekundarschule Werl, zeitglich Fachleiter am ZfsL Arnsberg für das Fach Spanisch und mit halber Stelle Fachberater bei der Bezirksregierung Arnsberg im Bereich „Integration durch Bildung“.
Meine versteckten Talente: Ich koche gerne für Familie und Freunde und plane mit großer Begeisterung Reisen – besonders Kreuzfahrten.
So bin ich – in 3 Worten: teamorientiert, zuverlässig, kommunikativ.

Im Rückblick auf Ihre bisherige Karriere: Welche waren die wichtigsten Etappen?
Mein Abitur habe ich 2001 in Bad Oldesloe (Schleswig-Holstein) gemacht. Anschließend studierte ich an der Universität Bremen. Nach meinem ersten Staatsexamen im Jahr 2011 wechselte ich nach Nordrhein-Westfalen und absolvierte von 2011 bis 2013 mein Referendariat am Archigymnasium Soest. Anschließend war ich von 2013 – mit Ausnahme des Schuljahres 2023/24 – bis zu meinem Wechsel an die GSL an der Sälzer-Sekundarschule in Werl tätig. Da die Sälzer-Sekundarschule erst im Jahr 2012 gegründet wurde, konnte ich gemeinsam mit einem sehr engagierten Kollegium und Schulleitungsteam am Aufbau der Schule mitwirken. Von 2017 bis zu meinem Antritt an der GSL war ich außerdem Fachleiter für das Fach Spanisch am ZfsL Arnsberg. Dort konnte ich mich besonders im Bereich der Digitalität engagieren. Parallel zu meiner Tätigkeit an der Sälzer-Sekundarschule und am ZfsL arbeitete ich von 2022 bis 2025 auch an der Sekundarschule Wickede, wo ich unter anderem als Digitalisierungsbeauftragter tätig war. Im Herbst 2023 habe ich die ORI-Fortbildung absolviert und im Jahr 2024 die Schulleitungsqualifizierung (SLQ) erfolgreich abgeschlossen. Seitdem beschäftige ich mich verstärkt mit Fragen der schulischen Leitung und Schulentwicklung. Seit 2024 setze ich mich außerdem intensiv mit dem Thema Künstliche Intelligenz in Schule und Unterricht auseinander. Sowohl am ZfsL als auch an meinen beiden Schulen habe ich mich in diesem Bereich entsprechend fortgebildet und selbst mehrere Workshops und Fortbildungen für Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Kolleginnen und Kollegen durchgeführt. Von August 2025 bis zu meinem Amtsantritt war ich zudem bei der Bezirksregierung als Fachberater im Dezernat 44 im Bereich „Generale: Integration durch Bildung“ tätig. Darüber hinaus berate ich seit 2022 den Cornelsen Verlag bei der Entwicklung seiner Spanischlehrwerke.
Gab es Rückschläge oder Misserfolge, aus denen Sie lernen konnten?
Rückschläge gehören leider zum Berufsleben dazu, z.B. die Anordnung der Schließung meiner Wickeder Schule, an der ich gerade seit einem Jahr tätig war. Zum Thema Rückschläge habe ich auch wichtige Erfahrungen im Leistungssport machen können: Ich habe Rugby in der 2. Bundesliga Nord bis zum Start meines Referendariats gespielt. Dort lernt man schnell, dass trotz perfekter Vorbereitung nicht jedes Spiel siegreich ist. Entscheidend ist, als Team zusammenzuhalten, aus Fehlern zu lernen und gemeinsam weiterzumachen.
Warum haben Sie sich gerade für die GSL entschieden?
Die GSL steht für Vielfalt, gemeinsames Lernen und ein wertschätzendes Miteinander. Dieses Verständnis von Schule, dass jede Schülerin und jeder Schüler individuelle Stärken entwickeln kann und Verantwortung innerhalb einer Gemeinschaft übernimmt, entspricht sehr meinem eigenen pädagogischen Ansatz.
Was macht einen guten stellvertretenden Schulleiter aus?
Ein guter stellvertretender Schulleiter hört zu, trifft Entscheidungen transparent und arbeitet eng mit allen Beteiligten zusammen. Schule funktioniert dann gut, wenn alle ihre Stärken einbringen, respektvoll miteinander arbeiten und gemeinsam an den gesetzten Zielen arbeiten.
Was wünschen Sie sich, dass Schülerinnen, Eltern, Lehrerinnen und Mitarbeiter*innen von Ihnen sagen?
Dass ich ansprechbar bin, fair und transparent handle und mich verlässlich für die Menschen an unserer Schule einsetze.
Welche Ziele oder Visionen schweben Ihnen für die GSL vor?
Ich wünsche mir eine Schule mit starkem Teamgeist, in der sich Schülerinnen und Schüler, Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen wertgeschätzt fühlen. Ich verstehe die GSL als Schule des gemeinsamen Lernens, in der Vielfalt als Stärke gesehen wird und jede Schülerin und jeder Schüler die Möglichkeit erhält, die eigenen Fähigkeiten zu entdecken und weiterzuentwickeln. Mir ist außerdem wichtig, dass Schule ein Ort ist, an dem respektvoller Umgang, Weltoffenheit und gesellschaftliche Verantwortung selbstverständlich gelebt werden. Gleichzeitig möchte ich daran mitarbeiten, Unterricht und Schulentwicklung weiterhin innovativ zu gestalten, um Lernen zeitgemäß, motivierend und zukunftsorientiert zu ermöglichen. Ich sehe meine Aufgabe darin, gemeinsam mit der gesamten Schulgemeinschaft die GSL weiterzuentwickeln, sodass sie ein Ort bleibt, an dem Lernen gelingt, Vielfalt geschätzt wird und junge Menschen gut auf ihren weiteren Lebensweg vorbereitet werden.
Mal angenommen, Sie hätten als Begrüßungsgeschenk drei Wünsche frei. Was würden Sie wünschen?
Ich wünsche mir eine offene und vielfältige Schulgemeinschaft, in der sich Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen begegnen, austauschen und voneinander lernen.
Eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit engagierten Lehrkräften und allen Mitarbeitenden der Schule, die mir auch die Zeit einräumt, mich einzuarbeiten, um gemeinsam eine gute Schulentwicklung gestalten können.
Als drittes, die Möglichkeit, mich an der GSL aktiv einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und die weitere Entwicklung der Schule gemeinsam mit dem Kollegium zu gestalten.